Über Hypnose

Hypnose ist die Arbeit mit dem Unterbewusstsein. 

Der Zugang zum Unterbewusstsein ist erst dann möglich, wenn der kritische Faktor umgangen wird. Der kritische Faktor ist eine Art Türsteher, der zwischen unserem Wachbewusstsein und unserem Unterbewusstsein steht und unser Unterbewusstsein vor Eindringlingen schützt. An diesem Türsteher kommen wir mit Hypnose vorbei; aber nur, wenn die Person es zulässt. Deswegen braucht man auch keine Angst haben, dass man willenlos wird oder die Kontrolle verliert, denn wenn uns eine Suggestion nicht gefällt, dann kommt sie gar nicht am kritischen Faktor vorbei. 

Show-Hypnosen funktionieren deshalb, weil die Menschen auf der Bühne sich innerlich bereit erklären, mitzumachen. Meiner Meinung nach sollte Hypnose allerdings nicht dazu genutzt werden, andere Menschen zu manipulieren oder lächerlich zu machen, aber die Wirkkraft der Hypnose lässt sich damit natürlich toll demonstrieren.

Es gibt verschiedene Arten von Hypnosen. 

Einmal ist es möglich, dem Klienten sogenannte Suggestionen zu geben. Hier ist die Person in der Hypnose sehr passiv, nimmt einen schlafähnlichen Zustand ein und verarbeitet die positiv formulierten Sätze ganz individuell.

Eine weitere Möglichkeit ist es, in der Trance miteinander zu kommunizieren. Hier fühlt sich die Person in der Hypnose ganz wach und klar, kommuniziert das innere Erleben und hat guten Zugang zu seinen Gefühlen. Viele Klient*innen sind nach der Hypnose überrascht, dass sie alles mitbekommen haben. 

   

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