Das Zusammenspiel von Gedanken, Gefühlen und Handlungen

Unser Unterbewusstsein hat einen ziemlich großen Einfluss auf unsere Gedanken und Gefühle. Die Wissenschaft belegt, dass ungefähr 90 % unserer Gedanken und Handlungen durch unser Unterbewusstsein gesteuert werden. Heißt andersherum: Nur ca. 10 % denken, fühlen und führen wir bewusst aus. Das hat natürlich unheimlich viele Vorteile, denn wenn wir uns täglich immer wieder neu damit auseinandersetzen müssten, wie man Schnürsenkel bindet oder wie man seine Beine aus dem Bett bewegt, wäre das ganz schön anstrengend. Wie clever und praktisch, oder? Wenn wir also eine Sache immer wieder und wieder tun, geht es in eine Gewohnheit über, über die wir nicht mehr nachdenken müssen, alles geht ganz automatisch und erleichtert uns das Leben. Wir Menschen sind Gewohnheitstiere.

In der Psychologie wird angenommen, dass es ungefähr 21 Tage dauert, bis unser Unterbewusstsein neue Gewohnheiten übernimmt. Warum wirkt Hypnose im Bereich der Gewohnheitsveränderungen so außerordentlich gut? Weil es das Wesen der Gewohnheiten ist, unbewusst abzulaufen. Es arbeitet mit dem, was es schon immer getan hat und was in der Regel auch funktioniert. Leider gelten diese Automatismen auch für negativ behaftete Erfahrungen und viele Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen, die uns im Kindesalter gute Dienste erwiesen haben, sind JETZT nicht mehr so angebracht und schränken uns ein. Und wenn wir belastende Gedanken und Gefühle immer wieder denken und spüren, immer wieder, dann hält unser Körper diese Gedanken und Gefühle für real. Er kann nämlich nicht zwischen real äußerem Geschehen und den inneren Empfindungen unterscheiden und erlebt so immer die Realität.

Manipulieren wir uns dann die ganze Zeit selbst? Mit unseren eigenen Gedanken und Gefühlen?

Menschen haben 60.000-70.000 Gedanken am Tag. Wenn wir uns täglich über Jahre unbewusst oder bewusst mit Sätzen besprechen wie z.B.:

„Ich kann das nicht“

„Ich bin nicht gut genug“

„Das wird ja sowieso nix“,…

dann glauben wir es irgendwann. Auch wenn es nicht wahr ist. Und wir suchen uns immer wieder Bestätigungen, dass es so ist. Auch wenn es nicht stimmt. Weil diese Gedanken und Gefühle nach einiger Zeit zu ausgebahnten Mustern in unserem Gehirn werden. Tatsächlich ist es sogar so, dass uns diese negativen Gefühle irgendwann so vertraut sind, dass wir uns komisch fühlen, wenn sie nicht da sind. So leer. Und so verbleiben wir lieber in unserer vertrauten Komfortzone. Da weiß ich, was ich hab. War doch schon immer so. So bin ich eben. Und wer ist schon glücklich?

Wir Menschen verdrängen also gern die immer wiederkehrenden alten Gefühle (mit Fernsehen, Süßigkeiten, Drogen, Alkohol, Viel-Putzen, Computerspiele, Essen, Viel-Sport, Ausgrenzung, Kontrolle, Konsum,…) und warten darauf, dass jemand oder etwas im Außen sie glücklicher macht („wenn ich erstmal…, daaann geht’s mir gut“).  Doch wenn die Ursachen nicht beseitigt werden und die Warnsignale des Körpers nicht wahrgenommen und verdrängt werden, kommen die Gefühle immer wieder hoch. Damit binden wir uns an die Vergangenheit und legen unbewusst unser Handeln fest.

„Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Deine Worte. Achte auf Deine Worte, denn sie werden Deine Taten. Achte auf Deine Taten, denn sie werden Deine Gewohnheiten.“ – Talmud

Wie wäre es, wenn Du Dich von den Prägungen Deiner Vergangenheit befreist und Deine Energie in Deinen eigenen authentischen Kurs fließen lässt?

Wenn Du erstmal noch Unterstützung benötigst, um Deine konditionierten Gedanken und Gefühle zu erkennen, zu beobachten und bewusster zu machen, findest Du rechts ein PDF zum Herunterladen.

Und falls Du einfach nur spürst, dass irgendwas nicht stimmt oder sich nicht gut anfühlt – in Dir, Du aber vom Kopf her nicht weißt, was los ist, ist das auch in Ordnung. Wir gehen dann über das Gefühl in die Hypnose und dein Unterbewusstsein hilft uns dann dabei, der Emotion näher zu kommen.

Wenn Du bereit bist, freue ich mich sehr, von Dir zu hören oder zu lesen.

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